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Willkommen bei der Deutschen Arbeitsgemeinschaft von Sportmuseen, Sportarchiven und Sportsammlungen e.V.

Ankündigungen und Neuigkeiten für das Jahr 2020

Hans-Günther Fascies mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet

Hohe Auszeichnung für Hans-Günther Fascies, Sendenhorst. Foto: Land NRW / Mark Hermenau.

Am 23. August 2020, dem 74. Landesgeburtstag, hat Ministerpräsident Armin Laschet 13 Persönlichkeiten für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Der 1986 von Johannes Rau gestiftete Verdienstorden wird an engagierte Bürgerinnen und Bürger verliehen, die sich in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Zu den geehrten Persönlichkeiten gehörte auch Hans-Günther Fascies, der seit 2004 Mitglied der Jahn-Gesellschaft ist. Der Archivar des „Westfälisch-Lippischen Instituts für Turn- und Sportgeschichte“ wurde 2010 mit dem Titel „Archivar des Jahres der Sportarchive Deutschlands“ ausgezeichnet. Die Arbeit als Archivar des Westfälischen Turnerbundes ist nur eine von zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten, die er in den letzten sechs Jahrzehnten ausgeübt hat. So wurde er in den 1970er Jahren Vorsitzender seines Heimatvereins Sendenhorst, mehr als 30 Jahre betreute er das örtliche Stadt- und Heimatarchiv und baute beinahe nebenbei das Archiv des Kreissportbundes Warendorf auf. Seit den 1990er Jahren engagiert er sich im Förderverein der NRW-Stiftung Natur-Heimat-Kultur.

Das Wandern war und ist seine Leidenschaft. Er hatte maßgeblichen Anteil an der Verwirklichung des 73 km langen Wanderweges „X 1648“ zwischen Münster und Osnabrück, den Städten des Westfälischen Friedens. Mehr als 500 Eichen als Symbol und zugleich als Mahnung für den Frieden säumen inzwischen die beliebte Wanderstrecke. Auch der über 3.600 Kilometer lange „Jahn-Wanderweg“, der die Wirkungsstätten des „Turnvaters“ verbindet, geht maßgeblich auf seine Initiative zurück. Der Weg führt quer durch (Nord-)Deutschland: Von der Berliner Hasenheide über Etappen in Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen, den Teutoburger Wald und den Westfälischen Friedensweg in Richtung Münster bis Freyburg (Unstrut), bevor er nach Merseburg und der Lutherstadt Wittenberg in Berlin endet.

Hans-Günther Fascies ist für sein mehr als 60jähriges ehrenamtliches Engagement vielfach geehrt worden, zu recht wurde sein außerordentlicher Einsatz für die Allgemeinheit auch mit der Verleihung des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen gewürdigt.

Die Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft gratuliert ihm zu dieser hohen Auszeichnung sehr herzlich!

Dr. Josef Ulfkotte (Präsident der Jahn-Gesellschaft e.V.)





Tagung "Sport und Sportpädagogik vor und nach Corona - eine Standortbestimmung", 30. November 2020

Symposium im Rahmen des sportpädagogischen und sporthistorischen Forschungskolloquiums (In memoriam Ommo Grupe)

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9. DAGS-Symposium am 8./9. Oktober 2020 in München

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Damit wir aufgrund der Corona Situation eine optimale Verteilung der Teilnehmer gewährleisten können, bitten wir Sie, den Anmeldebogen auszufüllen und uns bis zum 20. September zurückzuschicken: alpines.museum@alpenverein.de.

Beachten Sie, dass Sie vormittags und nachmittags jeweils die Wahl zur Sektion A oder B haben, die parallel laufen. Die Themen und Referenten können Sie dem angehängten Programm entnehmen. Falls Sie unerwartet an der Teilnahme verhindert sind, bitten wir Sie um eine Mitteilung, um die begrenzten Plätze weitervergeben zu können. Es gibt momentan nur noch wenige Restplätze.

Die Kontaktdaten und weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auch auf der Webseite des Deutschen Alpenvereins.





Ankündigung: 27. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2020/21

Thema: Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft

Vorlage: Körber Stiftung.

https://www.koerber-stiftung.de/geschichtswettbewerb/wettbewerb-202021





Ankündigung: "Deutsche Sportgeschichte in 100 Objekten"

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Erscheint im Herbst 2020 im J. S. Klotz Verlagshaus GmbH

€ 29,80 (456 Seiten mit 275 Abbildungen, fester Einband mit Fadenheftung in hochwertiger Leinenoptik, Format A5)

ISBN 978-3-948424-47-3

https://www.klotz-verlagshaus.de





Sportmuseum wird 50 Jahre alt

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Das Sportmuseum Berlin begeht am 24. April 2020 seinen 50. Geburtstag. Wegen der derzeitigen Corona-Situation ist es nicht möglich, dieses Jubiläum mit einer Festivität oder einer Ausstellungseröffnung zu begehen. Das Forum für Sportgeschichte als Fördererverein für das Sportmuseum Berlin hat daher diesen Newsletter zum „Fünfzigsten“ erstellt.





Neuer DAGS-Flyer liegt vor

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Im neuen Flyer finden Sie alle wichtigen Informationen zur Arbeit der DAGS. Gedruckte Exemplare sind bei der Geschäftsstelle erhältlich.





„Gipfelglück. Natur und Sport im Museum“

DAGS beschließt Konzept für sein Symposium im Alpinen Museum München

Copyright: Alpines Museum des DAV, München. Foto: Bettina Warnecke.

(DOSB-PRESSE) Das Alpine Museum auf der Praterinsel in München wird in den kommenden Jahren eine neue Dauerausstellung erhalten. Da ist es naheliegend, die Deutsche Arbeitsgemeinschaft von Sportmuseen, Sportarchiven und Sportsammlungen e.V. (DAGS) zur Beratung der Konzeption dieses ambitionierten Vorhabens heranzuziehen. Das hat der Deutsche Alpenverein (DAV), der Träger des Museums, der im vergangenen Jahr sein 150-jähriges Bestehen feiern konnte, nun getan. Für das das Projekt, das auch Veränderungen am Museumsgebäude vorsieht, wird er öffentliche Mittel in beachtlicher Höhe erhalten, die tiefgreifende bauliche und konzeptionelle Veränderungen ermöglichen werden.
Gemeinsam reifte der Plan, ein sportwissenschaftliches Symposium als Impulsgeber für die zukünftige Gestaltung des Museums zu nutzen. Ausgangspunkt ist dabei die große Anziehungskraft, die das Erleben von und das Sich Bewegen in der Natur auf viele Menschen in unserer Gesellschaft heute ausübt. Zugleich liegen beidem mehr als zwei Jahrhunderte Geschichte mit verschiedensten Akteur*innen, Zugängen und Motivationen zu Grunde.
DAGS und DAV wollen mit dem Symposium einen Beitrag zu einem differenzierten Blick darauf leisten. Es soll nach den zentralen Faktoren dieser Faszination sowie möglichen Unterschieden zwischen Gesellschaftsgruppen und einzelnen Sport- und Zugangsformen fragen. Inwieweit sorgen verschiedene kulturelle und historische Hintergründe für spezifische Rollen, die das Erleben der Natur einnimmt? Da der Sport und die Natur in Deutschland breite Gesellschaftsgruppen ansprechen, wird zudem die Frage gestellt, welche Chancen sich für die mit ihnen verbundenen Museen bieten. Wie kann erreicht werden, dass sich Personen mit unterschiedlichem kulturellem und sozialem Hintergrund hier wiederfinden? Wie können darüber hinaus Werte wie Offenheit, Toleranz und ein achtsamer Umgang mit der Natur vermittelt werden?
Mit diesem Konzept, das der DAGS-Vorstand nun in München verabschiedet hat, sollen Fachkolleg*innen und Interessierte am 8./9. Oktober zu Vorträgen, Gedankenaustausch und Diskussionen ins Alpine Museum eingeladen werden. Den Beratungen des Vorstands waren eine Führung durch das Museum und ein Ausblick auf die angestrebten Veränderungen vorausgegangen, die deutlich machten, welche Möglichkeiten sich mit der neuen Dauerausstellung auftun werden.

Weitere Informationen zum Alpinen Museum des DAV unter https://www.alpenverein.de/Kultur/Museum

Quelle: DOSB-Presse 11/2020





Sport, Kunst, Geschichte - eine gelungene Verbindung

Übergabe des Tagungsbandes an Veronika Rücker (Vorstandsvorsitzende des DOSB). Foto: M. Böcker

Eingeladen hatte am 18. Februar 2020 der Deutsche Olympische Sportbund zu einer Doppelveranstaltung, deren erster Teil die Eröffnung der vom Sportarchiv im Landesarchiv Baden-Württemberg erstellten Wanderausstellung „Olympische Spiele: Architektur und Gestaltung. Berlin – München – Stuttgart“ war. Markus Friedrich, Gestalter der Ausstellung, führte in die Präsentation ein und verdeutlichte, dass nicht nur an die Athleten, sondern auch an Architektur und Gestaltung die höchsten Anforderungen gestellt werden.Entstanden war die Ausstellung 2018 begleitend zu dem Jubiläums-Symposium aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Instituts für Sportgeschichte e.V. (IfSG) und des 15-jährigen der Deutschen Arbeitsgemeinschaft von Sportmuseen, Sportarchiven und Sportsammlungen e.V. (DAGS).

Olympische Geschichte - Brückenschlag zwischen Sport und Kultur. Foto: M. Böcker

Martin Ehlers, Geschäftsführer des IfSG und auch in der DAGS ehrenamtlich tätig, bedankte sich bei der Vorstandsvorsitzenden des DOSB, Veronika Rücker, für das Interesse an der Ausstellung und am Tagungsband. Das IfSG sehe sich als Mittler zwischen Sport und Kultur und deshalb sei die Übernahme der Schirmherrschaft für das Symposium durch DOSB-Präsident Alfons Hörmann und seine Anwesenheit in Maulbronn so essentiell gewesen. Mit seinem Grußwort hatte er ein positives Zeichen gesetzt im Hinblick auf die Bedeutung der dauerhaften Erhaltung des kulturellen Erbes, das dem Sport innewohnt. Erinnern und Bewahren sei eine zwingende Notwendigkeit, um einerseits aus der Geschichte zu lernen und anderseits Entwicklungen begreifen zu können.

Genau dies war auch die Intention der Tagung und der nun vorliegenden Begleitveröffentlichung, die mit den Sektionen Olympische Spiele (1), (Un)kritische Grafiken (2), Malerei und Fotografie (3), Literatur (4) und Architektur, Symbole (5) die vielfältigen Facetten des Sports aufnimmt und ihre Gestaltung in den unterschiedlichsten Medien aufzeigt. Auf diese Weise wurden Brücken geschlagen zwischen Literatur, Kunst und Sport.

Ulrich Schulze Forsthövel, Geschäftsführer der DAGS, hatte als Leiter des seit 2010 beim DOSB etablierten „Gedächtnis des Sports“, die Ausstellung nach Frankfurt zur Dachorganisation des deutschen Sports geholt. Er betonte, dass die gemeinsame Arbeit der DAGS, des IfSG und des „Gedächtnis des Sports“ dazu beitragen kann, Vergangenheit erlebbar zu machen und damit in die Zukunft zu wirken.

Hier finden Sie eine Rezension des Tagungsbandes.

Text: Helga Holz (IfSG)





Call for Papers: ISHPES Congress Sapporo 2020

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Interview: Das Tanzsportarchiv Berlin

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Vorankündigung: 9. DAGS-Symposium 8./9. Oktober 2020 in München

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Ankündigung: Tagungsband "Kunst - Sport - Literatur"

Vorlage: IfSG/Ipa

Das Institut für Sportgeschichte Baden-Württemberg e. V. feierte im Herbst 2018 sein 25-jähriges Jubiläum gemeinsam mit der Deutschen Arbeitsgemeinschaft von Sportmuseen, Sportarchiven und Sportsammlungen e. V., die auf ihr 15-jähriges Bestehen zurückblicken konnte. Aus diesem Anlass fand am 18./19. Oktober 2018 ein Symposium zum Thema „Kunst – Sport – Literatur” im Kloster Maulbronn statt. Diese erste UNESCO-Weltkulturerbestätte Baden-Württembergs war selbst über Jahrhunderte ein Ort der Literatur und der Leibeserziehung: bereits 1824 wurde ein Turnplatz für die evangelische Klosterschule angelegt.

Bewegung, Spiel und Sport finden seit der Antike eine künstlerische Umsetzung, sei es in literarischer Form oder durch die bildende Kunst. Das Symposium beschäftigte sich mit neuzeitlichen Gestaltungsformen seit der Wiederbelebung der Olympischen Spiele. Das breit angelegte Themenspektrum schloss Übergänge zur Gebrauchsgrafik ebenso ein wie die ‚modernen’ Gestaltungsformen Foto und Graffiti.

Die hier versammelten Aufsätze nähern sich diesen Aspekten aus (sport-)historischer, kunstgeschichtlicher und literaturwissenschaftlicher Sicht an. Der Journalist und Schriftsteller Johannes Schweikle hat sich mit der Faszination des Sports immer wieder literarisch auseinandergesetzt. In seinem hier abgedruckten Festvortrag „Der bewegte Mensch in der Literatur” arbeitet er dessen Ambivalenz zwischen Ideal und Wirklichkeit heraus.

Erscheint ab Februar 2020 im Hildesheimer Arete Verlag.

€ 24,50 (224 S., zahlreiche Farb- u. s/w-Abbildungen, fester Einband, Lesezeichen)

ISBN 978-3-96423-028-7

https://www.arete-verlag.de





Zum Jahreswechsel 2019/2020

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Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und einen guten Start ins Jahr 2020!

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